Was Sie über «Kohlenhydratreduzierte» Futtermittel wissen sollten:

 

Die Einsatzmöglichkeiten dieser Futtermittel sind fast unendlich

 

Physiologische Probleme

Bei verschiedenen physiologischen Problemen empfiehlt es sich die Fütterung anzupassen. Bei den bekannten und leider teils auch vererbten Formen des Kreuzschlags (PSSM, Tying up/RER, SER) können die meisten Pferde mit dem richtigen Futter wieder normal eingesetzt werden. Beim Cushing Sydrom und dem Equinen Metabolischen Syndrom besteht ein erhöhtes Risiko der Hufrehe. Dieses kann durch eine angepasste Ration minimiert werden. Auch bei Hufrehe-gefährdeten Pferde selber eignen sich diese Futtermittel bestens.

 

Heisse und/oder magere Pferde

Hyperaktivität geht gerne mit schlechten Zunahmen einher, sodass das Auffüttern mit Getreide eher kontraproduktiv ist. Die kohlenhydratreduzierten Futtermittel liefern viel Energie (Kalorien). Diese basiert jedoch nicht auf Kohlenhydraten (Zucker und Stärke), sondern auf hochverdaulicher Rohfaser und Fett.

Magere Pferde können in idealer Weise aufgefüttert werden. Auch bei grossen Rationen besteht keine Gefahr an Hufrehe zu erkranken.

Verspannte Pferde werden lockerer, was die Muskulatur fördert und nicht strapaztiert.

Temperamentvolle Pferde können sich besser konzentrieren und sind umgänglicher.

 

Ausdauersport


Der niedere glykämische Index kohlenhydratreduzierter Futtermittel wirkt entscheidend. Wer ohne Hungerast bleibt und den aeroben Bereich nicht verlässt kommt sicherer ins Ziel. Die Pferde erholen sich rascher.